|
Treffpunkte für Patienten und Mitglieder
Aktuelles
Aktivitäten
Mitglieder AKTIV
Fotogalerien
Vereinsinterne Informationen
IOP Newsletter anfordern
Newsletter abbestellen
Links
|
Aktuelles
10.06.2010
Pressekonferenz des DHZB
Am 05.Juni war Tag der Organspende, an dem wir traditionell Aufklärungsarbeit für die Bevölkerung leisten.
Mit einem Infostand standen wir tagsüber auf dem Platz vor dem Deutschen Herzzentrum, um Organspendeausweise zu verteilen, aber auch um uns als Patientenverein zu präsentieren.
Schon im Vorfeld fand am Dienstag, den 01.Juni eine Pressekonferenz der DHZB statt, bei der 2 Vertreter der IOP anwesend waren.
So konnten wir in der BZ und in der “Deutschen Welle” unsere Informationen für mehr Organspender verbreiten und auch zeigen, dass heutzutage ein Leben mit Spenderorgan etwas normales ist.
Wer Interesse hat, kann hier den Beitrag der Deutschen Welle hören und auch den Begleitartikel dazu lesen. Den BZ Artikel können Sie hier lesen: http://www.bz-berlin.de/archiv/herzlichen-dank-article865021.html.
25.05.2010
Fotowettbewerb zum Thema Organspende
Liebe Mitglieder und Freunde der IOP,
Ihre Kreativität ist gefragt.
Das Deutsche Herzzentrum und das Projekt Streetwork Organspende führen gemeinsam einen Fotowettbewerb durch.
Gesucht wird das beste Bild zum Thema Organspende.
Ziel des Wettbewerb ist es, mit der Ausstellung der besten Bilder einen Beitrag zur Information und Aufklärung zu leisten. Dazu sollen die Bilder als Wanderausstellung in Berlin zu sehen sein.
Wie funktioniert´s?
Mitmachen kann jeder. Zugelassen sind alle Arten von Fotos, Fotocollagen, etc.
Senden Sie Ihr Bild als jpg in kleiner Größe an:
foto-streetwork(at)gmx.de + philip.esch(at)hotmail.de
Für den Fall, dass Sie unter den Gewinnern sind, halten Sie bitte die originale Fotodatei in bestmöglicher Qualität ( A4, 300 dpi, jpg) bereit.
Jedes eingeschickte Foto wird auf http://www.streetwork-organspende-online.de/wettbewerb.html veröffentlicht und Sie sind die Jury. Voten Sie für Ihr Lieblingsbild per Mail an foto-streetwork(at)gmx.de (ausgenommen sind Votings für das eigene Bild). Die Platzierungen richten sich nach der Punktzahl (ein Punkt je Mail).
Preise
1. Platz: 300 Euro | 2. Platz: 200 Euro | 3. Platz: 100 Euro und 10 Gutscheine für ein Digitalfotobuch im Wert von jeweils 25 Euro
Einsendeschluss: 31. 07. 2010
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Fotografieren.
Mit herzlichen Grüßen
Ute Opper
20.05.2010
Kürzere Wartezeiten bei Organspenden
Personen, die eine Organspende benötigen, sollen in Zukunft mit kürzeren Wartezeiten rechnen können. Die diesbezügliche EU-Richtlinie zu Qualitäts- und Sicherheitsstandards für Organtransplantationen ist am Mittwoch vom Europäischen Parlament verabschiedet worden. Die Richtlinie deckt alle Stufen von der Spende bis zur Transplantation ab und unterstützt die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedsstaaten. Die Abgeordneten haben außerdem die Entschließung des Aktionsplans zu Organspenden angenommen.
In den letzten 50 Jahren wurden Organtransplantationen weltweit zur gängigen Praxis und sind oft die einzige mögliche Behandlung. Doch die Wartezeiten sind lang. Ca. 60 000 Patienten in der EU stehen auf Wartelisten, und jeden Tag sterben 12 Menschen, während sie auf eine Organspende warten. EU-weite Qualitäts- und Sicherheitsstandards würden Organspenden, Transplantationen und den Austausch von Organen zwischen EU-Ländern ermöglichen. Der mit dem Ministerrat erzielte Kompromiss ist am Mittwoch mit 643 Ja-Stimmen, 16 Nein-Stimmen und 8 Enthaltungen angenommen worden. Berichterstatter des Parlaments für den Richtlinienentwurf war Miroslav MIKOLÁŠIK (EVP, Slovakei).
Qualität und Sicherheit gewährleisten
Ein entscheidender Schritt sei es, die für Qualitäts- und Sicherheitsstandards von Organtransplantationen verantwortlichen Behörden in jedem Land zu bestimmen. Diese Behörden müssen Regeln erstellen, die auf den Qualitäts- und Sicherheitsstandards der Richtlinie basieren und alle Phasen von der Organspende bis zur Transplantation oder Beseitigung umfassen. Mitgliedstaaten können, sofern sie wollen, auch strengere Regelungen beibehalten oder einführen.
Die Behörden werden Beschaffungsorganisationen und Transplantationszentren genehmigen, Berichts- und Verwaltungssysteme für schwerwiegende Nebenwirkungen einrichten, Daten zu Transplantationsresultaten und den Tausch von Organen mit anderen Mitgliedsstaaten und Drittländern überwachen. Die Rückverfolgung vom Spender zum Patienten und andersherum wird Teil dieses Systems sein, während Vertraulichkeit und Datenschutz garantiert wird. Der Kompromisstext schreibt ebenfalls bestimmte Daten vor, die bei jeder Organspende erfasst werden müssen. Ausnahmen davon sind möglich, wenn eine Risiko-Nutzen Analyse zeigt, dass der zu erwartende Nutzen das Risiko überwiegt. Außerdem sollen die Mitgliedstaaten sicherstellen, dass das involvierte medizinische Personal entsprechende Qualifikationen oder Kompetenzen aufweisen.
Lebendspender und die Bekämpfung des Organhandels
Gemäß der Richtlinie müssen die Mitgliedstaaten bestmöglichen Schutz für Lebendspender garantieren. Menschliche Organspenden müssen „freiwillig und unentgeltlich“ sein, jedoch fügen die EU-Parlamentarier hinzu, dass „der Grundsatz der Unentgeltlichkeit einer Entschädigung für den Lebendspender nicht entgegen steht, sofern diese auf einen Ausgleich der mit der Spende verbundenen Ausgaben und Unannehmlichkeiten beschränkt bleibt“. Die Mitgliedstaaten sollen überdies Werbung für Organspenden, die auf einen finanziellen Nutzen abzielt, verbieten.
Zusammenarbeit zwischen Mitgliedsstaaten
Um die Zusammenarbeit zu erleichtern, will die Kommission ein Netz der zuständigen Behörden einführen und Verfahren zur Informationsübermittlung zwischen Mitgliedsstaaten einrichten. Die Mitgliedsstaaten können ebenfalls Vereinbarungen mit Europäischen Organ-Austauschorganisationen einführen und ihnen Aufgaben übergeben, welche mit dem Austausch von Organen verbunden sind.
Nächste Schritte
Die Mitgliedstaaten müssen die Richtlinie in spätestens zwei Jahren ab ihrem Inkrafttreten in nationales Recht umsetzen.
Aktionsplan zu Organspenden und Transplantation (2009-2015)
In einem Initiativbericht des spanischen Abgeordneten Andres PERELLO RODRIGUEZ (S&D, Spanien), der ebenfalls am Mittwoch angenommen wurde, wird der Aktionsplan der Kommission zu Organspenden begrüßt. Des Weiteren wird die Wichtigkeit, Koordinatoren für Organspenden und Transplantation in jedem Krankenhaus zu benennen, unterstrichen. Zusammen mit einem Austausch von Information und „guter Praktiken“ würde das den Ländern, in denen Organe schwer erhältlich sind, helfen, ihre Spenderraten zu erhöhen.
Die Abgeordneten fordern die Mitgliedstaaten dringend auf, es ihren Bürgern etwa im Zuge einer Reisepass- oder Führerscheinerneuerung zu ermöglichen, einem „Spendenregister“ beizutreten und Organspender auf ihrem Personalausweis oder Führerschein auch als solche auszuweisen. Die Mitgliedsstaaten sollen darüber hinaus in Betracht ziehen, eine Online-Anmeldung in der nationalen und Europäischen Spenderdatei anzubieten. Die Abgeordneten fordern die Kommission ferner auf, über die Einführung eines Systems in so vielen Mitgliedsstaaten wie möglich nachzudenken, in welchem die Wünsche der Bürger berücksichtigt werden. Die Entschließung ist durch Handzeichen angenommen worden.
Quelle: Europäisches Parlament
02.05.2010
IOP Reise nach Rheinsberg
- wegen schlechtem Wetter verschoben -
Neuer Termin wird noch bekannt gegeben
Organisator Klaus-Dieter Gohdes
Für Mitglieder und Gäste
Erleben Sie Rheinsberg und seine einzigartige Landschaft!
Verbinden Sie Kultur mit Spaß, Erholung und guter Gastlichkeit und das bei jedem Wetter. Und bei hoffentlich strahlendem Sonnenschein finden Sie die ideale Landschaft für Spaziergänge und Wanderungen.
Und wenn es mal nicht so schön ist, dann besuchen Sie die Cafés, gemütlichen Gasthäuser oder erleben Sie Kultur pur.
Ablauf:
Wir fahren mit der Bahn nach Rheinsberg, und bummeln über den Schloßpark zum See. Gehbehinderte fahren mit dem Bus zum See. Dort essen wir zu Mittag. Dann kommt eine Dampferfahrt auf den Seen mit Kaffee und Kuchen. Anschließend bummeln wir durch die Stadt zum Bahnhof (oder Bus). Zurück geht es wieder mit der Bahn.
Fahrt Hin: Berlin Hbf (tief), RE 38310 Rheinsberg(Mark)
Rück: Rheinsberg(Mark) , Berlin Hbf (tief) oder Rheinsberg(Mark), Berlin Gesundbrunnen
Fahrkosten: über Behindertenfahrausweis, sollten genug Mitglieder mit Begleitperson mitfahren, können Teilnehmer ohne Jahreskarte kostenlos mitfahren. Ansonsten kaufen wir für alle eine Karte für 5 Personen, Berlin-Brandenburg Ticket.
Liebe Grüße,
Euer Klaus-Dieter
17.02.2010
“Die Lizenz zum Leben retten” lautet die Überschrift
des Artikels
am
17. Februar 2010 in der BZ
über die Arbeit der IOP e.V.
Durch den Hinweis eines Patienten wurde die BZ auf unsere Arbeit aufmerksam und machte so unsere Mitglieder zu Berliner Helden.
Bei einem Besuch der BZ-Reporter bei unserem Patiententreff im Paulinenkrankenhaus wurden letzte Woche Bilder und Interviews gemacht, aus denen dieser Artikel entstand. Er zeigt das ehrenamtliche Engagement unserer Mitglieder Hans-Jürgen Templin, Klaus-Dieter Gohdes, Dietmar Matzk und Rene Berndt bei der regelmäßigen Betreuung von Patienten während der Wartezeit auf eine Transplantation.
Stellvertretend für alle Mitglieder zeigen diese vier, wie wie unentbehrlich die gegenseitige Hilfe von Patienten für Patienten ist.
Die Rubrik “Berliner Helden” stellt ehrenamtliche Arbeit in Berlin vor und fordert Mitbürger auf, sich zu engagieren.
Unser Aufruf an alle Berliner –und auch an alle anderen: “Füllt einen Spenderausweis aus – damit könnt ihr Leben retten.”
Den Artikel können Sie nachlesen auf der Homepage der Berliner Helden unter: http://www.berliner-helden.com/helden/die-lizenz-zum-lebenretten/
Ute Opper
10. November 2009
Impfung gegen Grippe und Schweinegrippe für Transplantierte
Nachfolgend finden Sie die Empfehlung von Herrn Dr. Lehmkuhl, bzw. des Deutschen Herzzentrums zur Impfung gegen Grippe und Schweinegrippe für Transplantierte.
Bitte geben Sie die Informationen auch an Transplantierte weiter, die kein Internet haben.
Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient,
Sie sind herz- oder lungentransplantiert und nehmen spezielle Medikamente ein, welche Abstossungsreaktionen verhindern (Immunsuppressiva). Naturgemäß schwächen diese Immunsuppressiva Ihre Abwehr und machen Sie so für Infektionen anfälliger. Solche Infektionen können unter anderem durch Bakterien und Pilze, aber besonders auch durch Viren hervorgerufen werden.
Als Transplantierter sind Sie deshalb vor allem wahrscheinlicher betroffen, an der saisonalen Grippe (Influenza) oder der "Schweinegrippe2 zu erkranken.
Das Paul Ehrlich Institut wie auch die STIKO (Ständige Impfkommision) empfehlen Risikopatienten eine Impfung gegen die "Schweinegrippe" (Virus H1N1).
Das DHZB möchte sich dieser Empfehlung anschliessen und rät transplantierten Patienten, sich zunächst gegen die saisonale Influenzagrippe (also die herkömmliche Grippe) und im Abstand von 2 bis 4 Wochen danach gegen die "Schweinegrippe" impfen zu lassen.
Prof. Dr. Dr. h.c. R. Hetzer (Direktor DHZB) und
Dr. H. Lehmkuhl (Oberarzt DHZB)
17. September 2009
Heute, am 17. September 2009 startet unsere neue Homepage!
Es hat ein wenig länger gedauert, als wir zu Beginn eingeplant hatten. Aber dafür ist sie jetzt umso umfangreicher, -und in den nächsten Tagen wird noch die eine und die andere Seite hinzukommen.
Wir hoffen, umfassende und informative Seiten für alle Interessierten erstellt zu haben.
Es gibt einen umfangreichen Bereich zur IOP und ihren Aktivitäten. Wir haben Fachleute um Beiträge gebeten, so dass sie medizinisch fundierte und aktuelle Infos bekommen können. Es gibt auch Erfahrungsberichte von Mitgliedern, hilfreich für andere Patienten.
Ganz neu ist unser Forum. Es ist offen für jeden, der etwas zum Thema sagen oder fragen möchte. Die Anmeldung ist unverbindlich, auf Grund der bekannten SPAM-Problematik aber nötig.
Einige Ärzte haben uns zugesagt, dass sie das Forum regelmäßig besuchen und medizinische Fragen beantworten.
Der vereinsinterne Bereich und die Fotogalerie stehen nur Mitgliedern zur Verfügung und sind Passwort geschützt.
Und wir werden uns auch weiterhin bemühen, immer auf dem neuesten Stand zu bleiben. Aber bitte vergessen sie nicht, dass diese Homepage ehrenamtlich betreut wird, und nicht immer alles perfekt sein kann.
Und nun wünsche ich ihnen viel Spaß beim Durchstöbern der neuen IOP Homepage.
Ihre
Ute Opper
August 2009
Das Zweite Leben - Ausgabe 15
Vorwort:
ES WAR EINMAL
ein Patient, den konnte
nur noch eine
Organtransplantation
helfen. Also kam dieser
Patient auf eine
Warteliste und in nur
einer Woche bekam er
ein neues Organ.
Ärzte
und Pflegepersonal
nahmen sich viel Zeit,
den Patienten zu betreuen.
Er blieb so
lange in der Rehalkinik,
bis er wieder ganz gesund
war, und kehrte zurück zu
seinem Arbeitsplatz.
Die
Krankenkasse unterstützte
ihn in allen Dingen, bezahlte
alle Medikamente und
der Patient lebte lange und
sorgenfrei.
Klingt nach einem Märchen?
Ist es auch!
Im wahren Leben sieht es
leider anders aus. Organe
fehlen und Krankenkassen
weigern sich Medikamente
zu zahlen. Reha-Aufenthalte
wurden in den letzten 10
Jahren von 6 auf 3 Wochen
verkürzt und Ärzte verbringen
heute mehr Zeit mit
Berichtschreiben als mit
dem Patienten.
Man bekommt den Eindruck,
es wäre ein prima Gesundheitssystem,
wären da nicht
die Patienten.
Ist da nicht was faul?
Braucht ein Patient heute
Unterstützung, tut er gut
daran, sich einen Selbsthilfeverein
zu suchen. Hier
sind weder Zeit noch Geld
ein limitierender Faktor für
kompetente Hilfe. Und alles
das bekommt man für einen
geringen Jahresbeitrag.
Ich befürchte, es kommt der
Tag, an dem wir uns selbst
verarzten, weil der Rest des
Gesundheitssystems mit
sich selbst beschäftigt sein
wird.
Hier nun unsere aktuelle
Zeitung. Es gibt ab dieser
Ausgabe ein neues Seitenlayout,
und ab sofort finden
Sie den alle Beiträge geordnet
nach Rubriken.
Ganz vorne steht natürlich
alles Aktuelle aus dem
Vereins leben, es gibt einen
Ratgeber-Teil und den
Bereicht Organspende und
Transplantation. Im Bereich
„Das Zweite Leben“ können
Sie Erfahrungsberichte
von Mitgliedern lesen, und
Tipps für die Zeit nach der
Transplantation erhalten.
Viel Spaß beim Lesen, und
lassen Sie sich nicht alles
gefallen.
Ihre Ute Opper |
Organspende - ein gemeinsames Anliegen von Ärzten und Patienten.
DHZB 02.06.2010
© Yunck

Empfehlung des Deutschen Herzzentrums Berlin zur Impfung gegen Grippe und Schweinegrippe für Transplantierte als PDF zum Download.

Die aktuelle Ausgabe "Das Zweite Leben" können Sie jetzt auch als pdf online lesen: dazu klicken sie hier.
|